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Montag, 3. Mai 2010

Lagebericht

Was bisher geschah(Mo.3.5.):
Die auf den harten Kern reduzierten TeilnehmerInnen trafen sich um 9:00 in Urfahr in der Mensa zur ersten Projektbesprechung. Recherchen zu Materialien und Ausführungsmöglichkeiten wurden eingebracht und zur Diskussion gestellt.

Alles in allem blieben unsere konkreten Vorstellungen bei einem schwimmenden Zylinder (dm 3,8m; h 3m) der von eingen wenigen Personen zu selben Zeit genutze werden soll. Innen soll, in einem Netz über dem Wasser liegend, ein ungewohnter Raumeindruck erlebt werden können. Nach außen hin soll das Objekt möglichst mit der Umgebung verschmelzen und sich unsichtbar machen. Dies soll mit reflektierender Oberfläche möglich gemacht werden. Das Objekt soll in der Mitte des Pleschingersees liegen und per eigens dafür konstruiertem Boot zugänglich sein.

Schnell kristalisieren sich dadurch konkrete Gestaltungsmöglichkeiten heraus (Preis und Durchführbarkeit).

Die Schwimmkörper haben wir sehr günstig bekommen - gebrauchte, blaue 200l-Fässer. Diese sind nach einer Grundreinigung einsatzbereit - nun müssen wir nur noch darüber einig werden wie diese gefasst werden sollen.

Die verspiegelte Außenfläche stellt eine gewisse Herausvorderung dar; Kosten- und Verarbeitungstechnisch. Wir wollen es nun mit Rettungsdecken versuchen. (1 Seite silbern - die andere rotgold/bronzefarben reflektierend) diese sind günstig zu bekommen und ganz leicht. Das einzige Problem: nicht ganz unbrenbar, und reißt auch wenns mal einen kleinen Schnitt hat. We will see.

Bei der Innenraumgestaltung haben wir uns noch nicht festgelegt. Vorschläge:
~ die Hozvertäfelung zu belassen (Gegeneinwand - keine neue Raumerfahrung für die Besucher)
~ Mustertapete (was wollen wir ausdrücken?)
~ alles in einer Farbe einzufärben (derzeitige Einigung auf blau, da die Fässer ind das Netz in ähnlichen Farbtönen erhältlich waren und wir uns alle mit dieser Farbe anfreunden konnten)
~ die goldene Seite der Erste-Hilfe-Decken (starke reflexion des Sonnenlichts und potenzierung der Sonneneinstrahlung zum Besuchergrill/Solarium? - nur für kurzweiligen Besuch gedacht?)

Aus verschiedenen Varianten für die Netzkonstruktion im inneren des Zylinders einigten wir und auf ein Persone-Fall-Sicherheitsnetz in blau (um in der selben Farbe zu bleiben)
Die Maschen des Netzes sind 4,5 x 4,5 cm groß. Dadurch bleibt es flexibel (Nachteil der vorgeschlagenen Baustellen Netze). Dieses soll in einer einzelnen sehr tief liegenden Ebene monitert werden um ein besteigen der Zylinderoberkante möglichst zu vermeiden und den Raumeindruck zu intensivieren (keine Sichtbehinderung nach Oben) [das Netz wurde auch schon bestellt und sollte uns am Mittwoch erreichen]

Für das kleine Fährboot gibt es diverse Ideeenskizzen. Darüber sind wir uns noch am uneinigsten. Fix ist, dass sich die Form beim Andocken in den Zylinder intergrieren soll(dann von Außen geschlossene Form), und man das Nezt direkt aus dem Boot besteigen/erklimmen können soll. Dazu könnte es die Form eines Tortenstücks haben. Angedacht wurde im späteren Verlauf auch das Bötchen nach unten zum Wasser hin geöffnet zu lassen. Dazu würde auch dieses aus Schwimmkötpern und Netzen konstruiert werden.

Bei der Verankerung im See einigten wir uns auf die Kostengünstiger Variante von mit Beton angefüllten Kübeln oder Kanistern in denen Ketten oder Haken eingalassen wurden, um diese einzeln am Grund zu versenken.

Dank Vitamin B stehen uns große Mengen Epoxidharz und Glasfasermatten zum Großabnehmer-Einkaufspreis zum Holzschutz, zur Fährboot-Konstruktion und ev. als Klebemittel zur Verfügung.

Die vorläufig geplante Größe des Objekts haben wir mit Kreide am Boden der R&DS-Werkstatt aufgerissen um ein Gefühl für die Dimensionen zu bekommen und angestellte Überlegungen besser nachvollziehen zu können.

Offen bleibt noch der Transport der einzelnen Elemente, welcher sich als schwieriger herausstellen könnte, das das Objekt ja beinahe 4 m im Durchmesser hat.

Weiters ungeklärt bleibt der Termin des Stapellaufs, da am 15.5. quer durch den Pleschingersee eine Teilstrecke des Linz-Triathlons verläuft. Lösungsvorschläge waren ein späterer Stapellauf und eine zeitweilige Entfernung des Objekts.

Wir waren den ganzen Tag fleißeg. Mittags wurde für die ganze Gruppe groß aufgekocht. Nudeln mit Tomatensauce - das gab viel Energie um bis in den Abend hinein weiterzuarbeiten.

Ahoi wackere Seemänner und -frauen
Ich freu mich schon auf morgen

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